Modell der Kommunikation

Aus MediaWiki 2A

Einleitung

Ein Kommunikationsmodell beschreibt den Prozess, durch den Informationen zwischen einer Quelle (Sender) und einem Empfänger ausgetauscht werden. Es dient dazu, den Ablauf der Kommunikation zu erklären und die verschiedenen Elemente und Wechselwirkungen, die dabei eine Rolle spielen, zu analysieren. Kommunikationsmodelle helfen dabei, die Struktur und Dynamik von Kommunikationsprozessen zu verstehen und mögliche Störungen oder Missverständnisse zu identifizieren.

Es existieren zahlreiche Kommunikationsmodelle, die je nach Kontext und Disziplin unterschiedliche Aspekte der Kommunikation betonen. Zwei der bekanntesten Modelle sind das Shannon-Weaver-Modell und das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun.

Shannon-Weaver-Modell

Das Shannon-Weaver-Modell wurde 1948 von den Mathematikern Claude Shannon und Warren Weaver entwickelt und ist eines der bekanntesten und grundlegendsten Modelle der Kommunikation. Es beschreibt den Kommunikationsprozess als einen linearen Ablauf und umfasst folgende Hauptkomponenten:

Shannon-Weaver-Modell
  • Sender (Quelle): Die Person oder das System, das eine Nachricht erstellt und sendet.
  • Nachricht (Information): Der Inhalt, der übermittelt werden soll.
  • Kanal (Medium): Das Medium, durch das die Nachricht übermittelt wird, beispielsweise Sprache, Schrift, Telefon oder digitale Medien.
  • Empfänger: Die Person oder das System, das die Nachricht empfängt und interpretiert.
  • Rückmeldung (Feedback): Die Reaktion des Empfängers auf die erhaltene Nachricht, die dem Sender zeigt, ob die Nachricht richtig verstanden wurde.
  • Störungen (Rauschen): Jegliche äußeren oder internen Störungen, die den Kommunikationsprozess beeinträchtigen oder verzerren können, wie etwa Hintergrundgeräusche, technische Probleme oder Missverständnisse.